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Reichenbach im Vogtland und die weltgrößte Ziegelsteinbrücke
Unsere kleine Tagesreise startete bereits 8 Uhr auf dem Marktplatz unserer Heimatstadt. Morgens gegen 10 Uhr erreichten wir mit unserem Reisebus das nördliche Vogtland. Unser Reiseleiter stieg erst hier in Reichenbach zu und bot uns ein herzliches Willkommen in einer der schönsten Regionen Mitteldeutschlands. Über Reichenbach ging es dann zum ersten Höhepunkt der Göltzschtalbrücke über welche auch schon in den Nachrichten berichtet wurde. Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Ferienregion Vogtland ist gleichzeitig auch Wahrzeichen des Nördlichen Vogtlandes. Für Besucher besteht bei entsprechendem Wetter die Möglichkeit, mit dem neben der Brücke stationierten Gasfesselballon diese und auch die benachbarte Burg Mylau aus der luftigen Höhe von 150m zu bestaunen. Dieses Ereignis konnte wir uns nicht entgehen lassen. Genau diese Burg war es auch, die wir nach unserem Ballonflug besuchten. Neben einer sehenswerten Ausstellung zur Heimatgeschichte fanden wir dort sehr viel Interessantes über den Bau der Göltzschtalbrücke.
Zum Mittagessen waren wir in den Wasserturm geladen. Der im Jahr 1998 nach Sanierungsarbeiten wiedereröffnete Turm ist das Wahrzeichen der Stadt Reichenbach. Von hier aus hat man einen herrlichen Rundblick über die Region. Bei klarer Sicht soll der Blick bis weit nach Böhmen reichen und sogar das Leipziger Völkerschlacht Denkmal soll zu sehen sein. Uns hat das Wetter nicht so gut mitgespielt und dieser Weitblick blieb uns verwehrt.Oder wahren da ein Heinzelmann im Spiel? Am Nachmittag ging es auf die Entdeckungstour Reichenbach auf einem historischen Rundweg. Wir besuchten den Markt, das Rathaus, ein Stück restaurierte Stadtmauer und das Neuberin Museum. Eine Ausstellung über Leben und Werk der deutschen Theaterreformatorin Frederike Caroline Neuber, genannt "Die Neuberin", erwartete uns. Gegen 17 Uhr ging es dann, versehen mit reichhaltigen Eindrücken, wieder in Richtung Heimat. Alles in Allem ein gelungener Ausflug |